Vielen Patientinnen und Patienten ist beim Besuch ihrer behandelnden Zahnarztpraxis nicht bewusst, wie viel unterschiedliches Fachpersonal hier zu finden ist. Dabei braucht es für eine ganzheitliche zahnmedizinische Versorgung nicht nur Zahnärzte, Kieferorthopädinnen, die Chirurgie oder die helfenden Hände der Stuhlassistenz. Zu diesen unsichtbareren Berufen gehören die zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten bzw. -assistentinnen.

Sie sind insbesondere für die interne Verwaltung, das Personal und die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten zuständig und haben oft eine hervorgehobene Position innerhalb eines Praxisteams.

Für diese Tätigkeit brauchen sie nicht nur ein sicheres Fachwissen über zahnmedizinische Erkrankungen und Behandlungsabläufe, sondern ebenfalls ein Verständnis für die internen Abläufe und anfallenden Aufgaben einer Praxis.

Die doppelte Qualifizierung als Fachassistenz und Verwaltungsassistenz stellt sicher, dass sie sowohl für die zahnmedizinischen wie auch die organisatorischen Aspekte der Tätigkeit geeignet sind.

Aufbau und Inhalte der Aufstiegsfortbildung

Eine zahnmedizinische Verwaltungsassistentin bzw. ein zahnmedizinischer Verwaltungsassistent qualifiziert sich über eine sogenannte Aufstiegsfortbildung für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Tätigkeit.

Diese Fortbildung wird deutschlandweit an dreizehn verschiedenen Standorten sowie als Fernlehrgang angeboten. Da weder die Inhalte noch die Voraussetzungen für die Zulassung bundesweit einheitlich geregelt sind, können sich das Programm sowie die Aufnahmebedingungen leicht voneinander unterscheiden.

Obligatorisch für eine Zulassung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zur zahnmedizinischen Fachassistenz – zusätzlich können Berufserfahrung, ein Aufnahmetest oder ein Vorbereitungskurs verlangt werden. Bei der Auswahl des Anbieters ist es eine gute Idee, einen Blick auf die verschiedenen Webseiten zu werfen. Nicht selten finden sich neben den Aufnahmebedingungen und Kosten auch detaillierte Curricula.

Die Fortbildung selbst nimmt zwischen vier Monaten und 1,5 Jahre in Anspruch und kann berufsbegleitend wie auch in Vollzeit absolviert werden. Die Kosten trägt im Prinzip die teilnehmende Person. Eine finanzielle Unterstützung durch das Aufstiegsausbildungsförderungsgesetz oder eine Übernahme der Kosten bei festangestellten zahnmedizinischen Fachassistenten und -assistentinnen durch den Arbeitgeber ist möglich.

Die Aufstiegsfortbildung richtet sich an zahnmedizinische Fachassistenten und -assistentinnen mit dem Ziel, sich von der Stuhlassistenz weiterzuentwickeln und mehr Verantwortung innerhalb einer Praxis, Klinik oder anderen Einrichtung zu übernehmen. Darüber hinaus steigt das Gehalt mit der absolvierten Fortbildung um bis zu 25 Prozent.

Das Programm der besagten Fortbildung setzt sich aus theoretischen und praktischen Einheiten zusammen. In den Unterrichtseinheiten werden insbesondere Kenntnisse zum Praxismanagement, zu betriebswirtschaftlichen Aspekten und Krankenversicherungen vermittelt. Ebenso spielen alltägliche Aufgaben, wie der Schriftverkehr, der Umgang mit EDV sowie die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten und den Mitarbeitenden eine Rolle.

Teilnehmenden mit einer Anstellung in einer Praxis oder Klinik haben die Option, die praktischen Anteile der Fortbildung bei ihrem Arbeitgeber oder ihrer Arbeitgeberin zu absolvieren. Zusätzlich ist es über den Zeitraum des Programms sinnvoll, Zeit zum selbstständigen Lernen zur Prüfungsvorbereitung einzuplanen.

Die finale Prüfung wird von der zuständigen Landzahnärztekammer gestellt und abgenommen.

 

 

Anforderungen und Aufgaben an eine zahnmedizinische Verwaltungsassistenz

 

Mit der abgeschlossenen Aufstiegsfortbildung sind die Verwaltungsassistenten und -assistentinnen bestens auf den beruflichen Einstieg in die Verwaltung einer Zahnarztpraxis, Klinik oder einer anderen Einrichtung vorbereitet.

Die genauen Verantwortlichkeiten im Rahmen dieser Tätigkeit variieren mit dem Stellenangebot und der Position innerhalb eines Teams. Im Zentrum stehen selbstverständlich verwaltende Aufgaben, wie z. B. die Organisation der Praxis, die Ausstellung von Rechnungen sowie die Kommunikation mit externen Dienstleistern und Laboren. Verwaltungsassistenten und -assistentinnen kümmern sich um rechtliche Belange und koordinieren den Personaleinsatz. Sie betreuen Patientinnen und Patienten und holen Kostenvoranschläge ein. Darüber hinaus kann das Praxismarketing, Hygienemanagement, die Rezeptionsarbeit sowie die Datenverarbeitung in ihren Aufgaben dazugehören. Für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Zahnärzte und -ärztinnen sind sie ebenfalls die Ansprechperson für Fragen zu Leistungen der Krankenkassen und verschiedenen Zusatzversicherungen.

 

Wie auch das zahnmedizinische Personal sind die Verwaltungsassistenten und -assistentinnen verpflichtet, sich fachlich auf dem neuesten Stand halten. Dazu gehören z. B. aktuelles Wissen über neue Krankenkassenverordnungen, neue Behandlungsmöglichkeiten in der Praxis oder auch neue Ausstattungsmöglichkeiten (z. B. Mobiliar oder Software).

Neben fachlichen Kenntnissen werden bei einer zahnmedizinischen Verwaltungsassistenz auch verschiedene Eigenschaften und Soft Skills von Arbeitgebern vorausgesetzt. Das schließt unter anderem Sorgfalt, Teamfähigkeit, Weitsicht sowie Kommunikationsstärke und einen Sinn für Struktur und Organisation mit ein.

 

Obwohl sich die Inhalte der Fortbildung von Standort zu Standort unterscheiden, ist der Nachweis deutschlandweit anerkannt. Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentinnen und -assistenten steht es also frei, sich auf Jobs in der gesamten Bundesrepublik zu bewerben. Die Grafik bietet einen Überblick über die Menge der ausgeschriebenen Stellenangebote in den einzelnen Bundesländern im Jahr 2020.

 

Stellenangebote und Karrieremöglichkeiten für zahnmedizinische Verwaltungsassistenten

Mit der abgeschlossenen Aufstiegsfortbildung können sich zahnmedizinischen Verwaltungsassistentinnen und -assistenten auf dem Arbeitsmarkt nach einem ansprechenden Job umsehen oder bei ihrem bisherigen Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin Verantwortung für neue Aufgaben zu übernehmen.

Die doppelte Qualifizierung in den Bereichen Fachassistenz und die Verwaltungsassistenz öffnet ein weites Feld potenzieller Anstellungen. Ein Großteil der Stellenangebote findet sich in Zahnarztpraxen und Kliniken, auch in solchen mit kieferorthopädischem oder chirurgischem Schwerpunkt. Darüber hinaus werden Jobs mit einem besonderen Fokus auf Verwaltungstätigkeiten bei staatlichen wie privaten Krankenkassen oder Versicherungen angeboten. Seltener sind Jobs in Unternehmen z. B. als Experte bei der Softwareentwicklung im Bereich E-Health.

Abhängig von der Größe und dem strukturellen Aufbau der Einrichtung ist es möglich, dass die zahnmedizinische Verwaltungsassistenz eine Führungsposition in einer Abteilung übernimmt, während sich in einer kleineren Praxis oft nur die Aufgaben in einen eher organisatorischen Bereich verschieben. Der Stundenumfang der verschiedenen Stellenangebote richtet sich sowohl nach dem Bedarf der Arbeitgeber bzw. den Bedürfnissen der Verwaltungsassistentinnen und -assistenten. Bei vielen Stellenangeboten ist eine Präferenz für Vollzeit und Teilzeit bereits in der Ausschreibung angegeben, bzw. die Bewerberinnen und Bewerber haben bereits eine genaue Vorstellung, wie viele Stunden sie arbeiten möchten. In Absprache mit dem Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin ist es einer zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin bzw. -assistenten ist es möglich, einen Teil der Aufgaben im Homeoffice zu erledigen.

Einige Stellenangebote verlangen gemäß ihrer Ausrichtung bestimmte berufliche Vorerfahrungen oder Qualifikationen, wie z. B. für die Arbeit in einer chirurgischen oder kieferorthopädischen Einrichtung. Weitere mögliche Spezialisierungen einer Praxis ist die Behandlung von Kindern oder Angstpatienten und -patientinnen.

Darüber hinaus gibt es für zahnmedizinische Verwaltungsassistentinnen und -assistenten langfristig die Option, einen Job als Dozierende in der Aus- und Weiterbildung zu übernehmen oder zusätzlich zu einer Festanstellung Seminare oder Workshops zu Themen aus der zahnmedizinischen Verwaltung zu geben.

Die finale Prüfung wird von der zuständigen Landzahnärztekammer gestellt und abgenommen.

 

 

Anforderungen und Aufgaben an eine zahnmedizinische Verwaltungsassistenz

 

Mit der abgeschlossenen Aufstiegsfortbildung sind die Verwaltungsassistenten und -assistentinnen bestens auf den beruflichen Einstieg in die Verwaltung einer Zahnarztpraxis, Klinik oder einer anderen Einrichtung vorbereitet.

Die genauen Verantwortlichkeiten im Rahmen dieser Tätigkeit variieren mit dem Stellenangebot und der Position innerhalb eines Teams. Im Zentrum stehen selbstverständlich verwaltende Aufgaben, wie z. B. die Organisation der Praxis, die Ausstellung von Rechnungen sowie die Kommunikation mit externen Dienstleistern und Laboren. Verwaltungsassistenten und -assistentinnen kümmern sich um rechtliche Belange und koordinieren den Personaleinsatz. Sie betreuen Patientinnen und Patienten und holen Kostenvoranschläge ein. Darüber hinaus kann das Praxismarketing, Hygienemanagement, die Rezeptionsarbeit sowie die Datenverarbeitung in ihren Aufgaben dazugehören. Für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Zahnärzte und -ärztinnen sind sie ebenfalls die Ansprechperson für Fragen zu Leistungen der Krankenkassen und verschiedenen Zusatzversicherungen.

 

Wie auch das zahnmedizinische Personal sind die Verwaltungsassistenten und -assistentinnen verpflichtet, sich fachlich auf dem neuesten Stand halten. Dazu gehören z. B. aktuelles Wissen über neue Krankenkassenverordnungen, neue Behandlungsmöglichkeiten in der Praxis oder auch neue Ausstattungsmöglichkeiten (z. B. Mobiliar oder Software).

Neben fachlichen Kenntnissen werden bei einer zahnmedizinischen Verwaltungsassistenz auch verschiedene Eigenschaften und Soft Skills von Arbeitgebern vorausgesetzt. Das schließt unter anderem Sorgfalt, Teamfähigkeit, Weitsicht sowie Kommunikationsstärke und einen Sinn für Struktur und Organisation mit ein.

 

Obwohl sich die Inhalte der Fortbildung von Standort zu Standort unterscheiden, ist der Nachweis deutschlandweit anerkannt. Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentinnen und -assistenten steht es also frei, sich auf Jobs in der gesamten Bundesrepublik zu bewerben. Die Grafik bietet einen Überblick über die Menge der ausgeschriebenen Stellenangebote in den einzelnen Bundesländern im Jahr 2020.

 

Stellenangebote und Karrieremöglichkeiten für zahnmedizinische Verwaltungsassistenten

Mit der abgeschlossenen Aufstiegsfortbildung können sich zahnmedizinischen Verwaltungsassistentinnen und -assistenten auf dem Arbeitsmarkt nach einem ansprechenden Job umsehen oder bei ihrem bisherigen Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin Verantwortung für neue Aufgaben zu übernehmen.

Die doppelte Qualifizierung in den Bereichen Fachassistenz und die Verwaltungsassistenz öffnet ein weites Feld potenzieller Anstellungen. Ein Großteil der Stellenangebote findet sich in Zahnarztpraxen und Kliniken, auch in solchen mit kieferorthopädischem oder chirurgischem Schwerpunkt. Darüber hinaus werden Jobs mit einem besonderen Fokus auf Verwaltungstätigkeiten bei staatlichen wie privaten Krankenkassen oder Versicherungen angeboten. Seltener sind Jobs in Unternehmen z. B. als Experte bei der Softwareentwicklung im Bereich E-Health.

Abhängig von der Größe und dem strukturellen Aufbau der Einrichtung ist es möglich, dass die zahnmedizinische Verwaltungsassistenz eine Führungsposition in einer Abteilung übernimmt, während sich in einer kleineren Praxis oft nur die Aufgaben in einen eher organisatorischen Bereich verschieben. Der Stundenumfang der verschiedenen Stellenangebote richtet sich sowohl nach dem Bedarf der Arbeitgeber bzw. den Bedürfnissen der Verwaltungsassistentinnen und -assistenten. Bei vielen Stellenangeboten ist eine Präferenz für Vollzeit und Teilzeit bereits in der Ausschreibung angegeben, bzw. die Bewerberinnen und Bewerber haben bereits eine genaue Vorstellung, wie viele Stunden sie arbeiten möchten. In Absprache mit dem Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin ist es einer zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin bzw. -assistenten ist es möglich, einen Teil der Aufgaben im Homeoffice zu erledigen.

Einige Stellenangebote verlangen gemäß ihrer Ausrichtung bestimmte berufliche Vorerfahrungen oder Qualifikationen, wie z. B. für die Arbeit in einer chirurgischen oder kieferorthopädischen Einrichtung. Weitere mögliche Spezialisierungen einer Praxis ist die Behandlung von Kindern oder Angstpatienten und -patientinnen.

Darüber hinaus gibt es für zahnmedizinische Verwaltungsassistentinnen und -assistenten langfristig die Option, einen Job als Dozierende in der Aus- und Weiterbildung zu übernehmen oder zusätzlich zu einer Festanstellung Seminare oder Workshops zu Themen aus der zahnmedizinischen Verwaltung zu geben.